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Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Eppertshausen zu Gast auf dem Feuerlöschboot der Feuerwehr Frankfurt am Main

Am Samstag, den 05.09.2026, war die Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eppertshausen zu Gast auf dem Feuerlöschboot (FLB) der Feuerwehr Frankfurt am Main.
Bei ihrem Besuch erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten dieses besonderen Einsatzmittels.
Fast auf den Tag genau vor 56 Jahren, am 03.09.1970, wurde das Feuerlöschboot „Frankfurt“ in Dienst gestellt. Das rund 30 Meter lange und sechseinhalb Meter breite Boot bringt etwa 150 Tonnen auf die Waage. Ausgestattet mit beeindruckenden Wasser- und Schaumwerfern wird es von der Feuerwache 41 in Niederrad in Springerfunktion besetzt, sobald es durch die Feuerwehrleitstelle Frankfurt unter dem Funkrufnamen Florian Frankfurt 41/77-1 alarmiert wird. Zusätzlich befindet sich an Bord ein Rettungsbeiboot.
Mit den verschiedenen Wasserwerfern können bis zu 18.000 Liter Wasser pro Minute abgegeben werden. Die Wurfweite beträgt dabei zwischen 90 und 120 Metern.
Die Schaumwerfer kommen insbesondere bei Bränden auf Tankschiffen im Hafen zum Einsatz. Innerhalb kurzer Zeit kann damit eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes mit einem mehrere Meter hohen Schaumteppich bedeckt werden. Dadurch kann die Gefahr einer Explosion deutlich reduziert werden.
Das Einsatzgebiet des Feuerlöschboots erstreckt sich über das Frankfurter Stadtgebiet hinaus. Es reicht in Richtung Süden bis nach Ginsheim-Gustavsburg an der Rheinmündung, in die andere Richtung bis nach Hanau und bei besonderen Einsatzlagen sogar bis zur bayerischen Landesgrenze.
Das als Doppelschraubenschiff ausgelegte Feuerlöschboot wird von zwei Kämper-Dieselmotoren mit jeweils 700 PS angetrieben.
Neben der Brandbekämpfung verfügt das Löschboot über zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten. So können beispielsweise havarierte Schiffe freigeschleppt und das Boot bei entsprechender Lage als Eisbrecher im Hafen eingesetzt werden. Auch die Rettung von Menschen aus dem Wasser gehört zu den wichtigen Aufgaben der Löschbootbesatzung.
Darüber hinaus kann das FLB die Feuerwehr an Land mit Löschwasser versorgen. Dies kam unter anderem beim Brand der Oper Frankfurt sowie beim Zusammenstoß zweier Güterzüge mit anschließendem Brand am Südbahnhof zum Einsatz.
Mit dem hydraulischen Vier-Tonnen-Teleskopkran am Heck des Feuerlöschboots können beispielsweise gesunkene Fahrzeuge oder Sportboote aus dem Main geborgen werden.
Mit seinen mittlerweile 56 Jahren ist das Feuerlöschboot zwar eine „alte Dame“, wurde jedoch in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder in verschiedenen Werften auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten werden von den Feuerwehrmännern der Feuerwache 41 selbst durchgeführt – sofern sie nicht gerade mit dem Löschfahrzeug, dem Rettungswagen oder auf dem Wasser im Einsatz sind.
Aktuell beschäftigt sich die Feuerwehr Frankfurt am Main mit der Anschaffung eines neuen Feuerlöschboots für die Stadt Frankfurt.
Neben dem Löschboot liegt in Niederrad auch das Rettungsschnellboot der Feuerwehr Frankfurt. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit und seiner extremen Wendigkeit kommt dieses häufiger als das Löschboot bei der Menschenrettung zum Einsatz. Besetzt wird das Rettungsschnellboot grundsätzlich mit zwei Feuerwehrkollegen und bei Bedarf zusätzlich mit einem Rettungsschwimmer bzw. Rettungstaucher.
Im Anschluss an die Besichtigung ließen die Teilnehmer den Tag auf dem Bauernmarkt an der Konstablerwache bei Speis und Trank ausklingen. Dabei wurden die zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen des Tages noch einmal ausführlich diskutiert.
Die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Eppertshausen bedankt sich herzlich bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main für die professionelle und äußerst informative Führung durch die Feuer- und Rettungswache 41 sowie über das Feuerlöschboot „Frankfurt“.
Ein besonderer Dank gilt natürlich unserem Kameraden Tino Franze, der über mehrere Jahrzehnte Einsatzdienst als Kapitän auf dem Feuerlöschboot geleistet hat.
Text und Bilder: Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Eppertshausen

Überörtliche Waldbrandübung „Woodfire Eppedei“: Feuerwehren aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und Offenbach proben den Ernstfall

Eppertshausen, 24.08.2026. Rauch über der Alten Tongrube, verletzte Jugendliche im Steilhang, ein Feuer, das sich rasant ausbreitet: Bei der Waldbrandübung „Woodfire Eppedei“ am Samstag stellten rund 200 Einsatzkräfte im Gemeindewald Eppertshausen ihre Handlungsfähigkeit im Großeinsatz unter Beweis.
Auslöser des Übungsszenarios war ein fiktiver Notruf gegen 9:00 Uhr: Auf einer Böschung nahe dem See war ein Waldbrand ausgebrochen, mehrere campende Jugendliche gerieten in Gefahr – einige flüchteten ins Wasser, andere verletzten sich in unwegsamem Gelände. Begünstigt durch Trockenheit breitete sich das Feuer in Richtung Hüttenstraße/Thomashütte aus und bedrohte Gebäude am Waldrand.
Neben der Feuerwehr Eppertshausen rückten aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg die Wehren aus Münster, Messel, Dieburg, Babenhausen, Reinheim, Groß-Umstadt, Groß-Bieberau, Pfungstadt und Kleestadt an, aus dem Landkreis Offenbach die Feuerwehren Rödermark und Rodgau. Unterstützung kam vom Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Bergwacht, DRK sowie dem Forstamt Dieburg. Vor Ort verfolgten auch Bürgermeister Stephan Brockmann und Vertreter der Gemeinde Eppertshausen das Übungsgeschehen.
Geübt wurden die Rettung Verletzter aus Wasser und Steilhang, der Aufbau eines Patientenablageplatzes sowie die koordinierte Brandbekämpfung mit mehreren Einsatzabschnitten und Strahlrohren. Besonderes Augenmerk galt der Löschwasserversorgung: Über Wasserentnahmestellen am See und am Hydranten „Villa Blaschek“, eine lange B-Leitung, Faltbehälter und einen Tanklöschfahrzeug-Pendelverkehr wurde die Versorgung sichergestellt. Ergänzend legten die Kräfte einen Brandschutzstreifen an und setzten Kreisregner zur Riegelstellung ein.
Im Fokus standen Führungsorganisation, Wasserförderung über lange Strecken und die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht – Fähigkeiten, die der Landkreis regelmäßig in solchen Übungen schult. Während der Übung sicherte die Feuerwehr Dieburg den Grundschutz für Eppertshausens ab.
Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen dankt allen beteiligten Wehren, der Ehren- und Altersabteilung für die Bewirtung und Übungsdarstellern für ihren Einsatz sowie der Firma AC-Motoren GmbH für die Bereitstellung ihres Firmengeländes als Bereitstellungsraum – ein wichtiger Baustein, um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein.

Neuer Einsatzleitwagen (ELW 1) der Feuerwehr Eppertshausen einsatzbereit

Die Einführung eines neuen Einsatzleitwagens bedeutet weit mehr als nur die Übergabe eines neuen Fahrzeugs – sie erfordert eine gründliche und umfassende Einweisung aller Einsatzkräfte. In den vergangenen Wochen haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr Eppertshausen dafür viele Stunden ihrer Freizeit investiert, um sich mit dem neuen ELW 1 vertraut zu machen und dessen Bedienung sicher zu beherrschen.

In zahlreichen, teils mehrstündigen Einweisungseinheiten wurden sämtliche Funktionen und Komponenten des Fahrzeugs eingehend geschult. Dazu zählten unter anderem die Bedienung der vier fest verbauten Funkgeräte mit dem digitalen Funkbediensystem LARDIS, der Umgang mit der eingebauten Telefonanlage und den DECT-Telefonen, die Handhabung des Fax- und Kopiersystems sowie die praktische Anwendung der mitgeführten Sanitäts- und Verkehrsabsicherungsausrüstung. Auch die Durchsagefunktion zur Warnung der Bevölkerung sowie der Einsatz der Kleinlöschgeräte und der Ausstattung für kleine mechanische Arbeiten, wie Tür- und Fensteröffner, wurden intensiv geübt.

Besonderen Wert legten die Ausbilder darauf, dass nicht nur die technische Bedienung, sondern auch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten im realistischen Einsatzszenario trainiert wurde – schließlich muss im Ernstfall jeder Handgriff sitzen, um die Einsatzleitung, Lageführung und Kommunikation zwischen Einsatzstelle, Leitstelle und weiteren Organisationen reibungslos sicherzustellen.

Der hohe zeitliche und persönliche Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte hat sich ausgezahlt: Die Einweisung ist nun vollständig abgeschlossen. Der neue ELW 1 kann ab sofort mit all seinen Komponenten uneingeschränkt im Einsatzdienst genutzt werden. Dieses Engagement zeigt einmal mehr, mit welchem Einsatzwillen und welcher Professionalität die Mitglieder der Feuerwehr Eppertshausen ihre Aufgaben wahrnehmen – zum Wohle der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde.

Vorabinformation überörtliche Waldbrandübung am 22.08.2026 in Eppertshausen

Am Samstag, den 22. August 2026, findet ab 09:00 Uhr eine überörtliche Waldbrandübung in Eppertshausen statt.
An der Übung werden rund 200 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt sein. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte und -einheiten bei einem größeren Waldbrandereignis zu trainieren.
Im Zuge der Übung kann es insbesondere durch die An- und Abfahrt der Einsatzfahrzeuge zu Verkehrsbehinderungen im Gemeindegebiet und im näheren Umfeld kommen.
Die Einsatzfahrten werden im Rahmen der Übung teilweise mit Sondersignal (Blaulicht und Martinshorn) durchgeführt. Dadurch kann es vorübergehend auch zu einer erhöhten Geräuschentwicklung kommen.
Wir bitten die Einwohnerinnen und Einwohner um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen und um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Von links nach rechts: Tobias Franze, stv. Vereinsvorsitzender; Achim Joha, Vereinsvorsitzender; Marius Murmann, Gemeindebrandinspektor, Christoph Neubecker, stv. Gemeindebrandinspektor

Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen 1898 e.V. übergibt neue Ausrüstung an die Einsatzabteilung

Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen hat die Einsatzabteilung mit zwei wichtigen Ausrüstungsgegenständen verstärkt. Im Rahmen der offiziellen Übergabe des Einsatzleitwagens wurden ein TACBAG-Schlauchmanagementsystem sowie ein Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von 15.000 Litern an die Einsatzkräfte übergeben.
Das neue TACBAG ist ein modernes Schlauchmanagementsystem, das insbesondere den schnellen und strukturierten Aufbau von Schlauchleitungen erleichtert. Die Schläuche können geordnet transportiert, zügig verlegt und nach dem Einsatz ebenso effizient wieder aufgenommen werden. Dadurch werden die Einsatzkräfte körperlich entlastet und wertvolle Zeit gewonnen – ein entscheidender Vorteil, insbesondere beim schnellen Vorgehen im Innenangriff.
Ergänzt wird die neue Ausstattung durch einen Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von 15.000 Litern. Dieser dient als mobiler Wasserspeicher und ermöglicht eine zuverlässige Löschwasserversorgung an Einsatzstellen, an denen keine oder nur eine unzureichende Hydrantenversorgung vorhanden ist. In Kombination mit einer Wasserförderung über lange Wegstrecken oder dem Pendelverkehr von Tanklöschfahrzeugen kann so eine kontinuierliche Wasserversorgung sichergestellt werden.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der interkommunalen Zusammenarbeit: Die Freiwillige Feuerwehr Münster verfügt über einen baugleichen Faltbehälter. Nach entsprechender Abstimmung können beide Systeme miteinander kombiniert werden, sodass an der Einsatzstelle ein gemeinsamer Wasservorrat von bis zu 30.000 Litern zur Verfügung steht. Dies erhöht insbesondere bei Großbränden oder Vegetationsbränden die Schlagkraft beider Feuerwehren erheblich.
Mit der Anschaffung dieser beiden Ausrüstungsgegenstände investiert die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen gezielt in die Modernisierung ihrer Einsatzmittel und verbessert ihre Leistungsfähigkeit für zukünftige Einsatzlagen. Die zunehmenden Herausforderungen durch langanhaltende Trockenperioden und Vegetationsbrände machen eine leistungsfähige Löschwasserversorgung und ein effizientes Schlauchmanagement wichtiger denn je.
Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen freut sich, die Einsatzabteilung mit dieser modernen Ausrüstung unterstützen zu können. Die Investition trägt dazu bei, Einsätze noch effektiver und sicherer abzuarbeiten und damit den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Eppertshausen weiter zu stärken.
Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen bedankt sich herzlich bei allen Vereinsmitgliedern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Ihr Engagement ist ein wichtiger Baustein für eine leistungsfähige Feuerwehr und zeigt, wie wertvoll die Förderung des Ehrenamtes für die Sicherheit der Gemeinde ist.

Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr Eppertshausen offiziell übergeben

Eppertshausen, 21. Juni 2026 – Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen hat ihren neuen Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) offiziell in Dienst gestellt. Im Rahmen einer Feierstunde wurde das Fahrzeug an die Einsatzkräfte übergeben.

Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung und einem Grußwort von Bürgermeister Stephan Brockmann. Anschließend stellte Gemeindebrandinspektor Marius Murmann die technischen Details des neuen ELW 1 vor und erläuterte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs.

Der Beschaffungsprozess begann bereits im Jahr 2021 und erstreckte sich über mehr als viereinhalb Jahre. Nach Bewilligung einer Landesförderung durch das Land Hessen, erfolgreicher Ausschreibung sowie umfangreicher Planungs- und Bauphase konnte das Fahrzeug im April 2026 nach Eppertshausen überführt werden. Lieferengpässe und technische Anpassungen während der Bauzeit führten zu Verzögerungen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erfolgte die Segnung des Fahrzeugs durch Monsignore Rainer Schadt gemeinsam mit der Notfallseelsorge des Landkreises Darmstadt-Dieburg.
Ein weiterer Programmpunkt war die Übergabe eines Tagbags sowie eines Faltbehälters durch den 1. Vorsitzenden Achim Joha.

Grußworte des Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Lutz Köhler, sowie des Kreisbrandinspektors Matthias Maurer-Hardt rundeten das offizielle Programm ab. Sie würdigten die Bedeutung der Investition für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr.

Mit Gesamtkosten von rund 200.000 Euro stellt der neue ELW 1 eine wichtige Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr dar.
Die Feuerwehr dankte der Gemeinde Eppertshausen, dem Land Hessen für die Förderung, der Firma Martin Schäfer GmbH sowie allen Beteiligten, die das Projekt über mehrere Jahre begleitet und unterstützt haben.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten die Gäste die Möglichkeit, den neuen ELW 1 zu besichtigen und sich über dessen Ausstattung und Funktionen zu informieren.

Lehrreiche Gruppenstunde bei den Löschwölfen

In der vergangenen Woche fand bei der Kinderfeuerwehr Eppertshausen die letzte Gruppenstunde vor den Sommerferien statt. Das erste Highlight war die Einkleidung – die Kinder erhielten ihre Dienstkleidung inklusive Helm und Handschuhe und lernten die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr kennen.
Im Anschluss wurde das Absetzen eines Notrufs sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt. Hier haben die Kinder die verunfallte Person angesprochen, den Notruf abgesetzt und eine Reanimation durchgeführt.

Zum Abschluss fand noch eine Fahrzeug- und Materialkunde statt. Die Kinder lernten verschiedene Geräte und Materialien kennen und erfuhren, wofür diese bei Einsätzen der Feuerwehr verwendet werden.

Die Kinderfeuerwehr verabschiedet sich damit in die Sommerferien, die nächste Gruppenstunde findet im August statt. Mitmachen können Schulkinder von 6-9 Jahren. Die Löschwölfe treffen sich jeden zweiten Montag von 16:45 Uhr bis 17:45 Uhr.

Heißausbildung im Feststoffcontainer am 13.06.2026

Am 13. Juni 2026 absolvierten zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehren Eppertshausen und Messel im Rahmen einer Gemeinschaftsausbildung eine Heißausbildung im Feststoffcontainer. Ziel dieser speziellen Ausbildung war es, die Teilnehmer unter möglichst realistischen Bedingungen auf die Herausforderungen bei Brandeinsätzen vorzubereiten und ihre praktischen Fähigkeiten weiter auszubauen.

Wärmegewöhnung
Um die Belastungen durch hohe Temperaturen besser einschätzen und bewältigen zu können, durchliefen die Einsatzkräfte eine gezielte Wärmegewöhnung. Dabei wurden sowohl die körperlichen als auch die mentalen Auswirkungen extremer Hitze erfahrbar gemacht.

Innenangriff unter Realbedingungen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Vorgehen im Innenangriff. Die Teilnehmer trainierten das sichere und effektive Arbeiten in verrauchten und erhitzten Bereichen, wie sie bei realen Brandeinsätzen anzutreffen sind. Solche Übungen sind essenziell, um im Ernstfall Menschenrettungen und Brandbekämpfungen erfolgreich durchführen zu können.

Schlauchmanagement
Auch das richtige Schlauchmanagement wurde intensiv geübt. Hierbei standen das zügige Verlegen, die sichere Handhabung sowie die taktisch sinnvolle Führung der Schläuche im Vordergrund.

Entrauchung von Brandräumen
Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse sowie zur Reduzierung von Hitze und Rauch wurden verschiedene Methoden zur Entrauchung von Brandräumen praktisch angewendet. Die Teilnehmer lernten den gezielten Einsatz unterschiedlicher Techniken und Hilfsmittel kennen.

Die Gemeinschaftsausbildung der Feuerwehren Eppertshausen und Messel bot den Einsatzkräften eine wertvolle Möglichkeit, gemeinsam zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinaus weiter zu stärken. Gerade bei größeren Einsatzlagen ist ein eingespieltes Miteinander verschiedener Feuerwehren von großer Bedeutung.

Wir bedanken uns herzlich bei der Gemeinde Eppertshausen für die Unterstützung und die Möglichkeit, diese besondere Ausbildung durchführen zu können. Solche Ausbildungsangebote leisten einen wichtigen Beitrag zur stetigen Weiterentwicklung unserer Einsatzkräfte.

Ein besonderer Dank gilt außerdem den Ausbildern der Werkfeuerwehr Merck. Durch ihre fachliche Kompetenz, ihre praxisnahen Erläuterungen und ihr Engagement konnten die Teilnehmer wertvolle Erfahrungen sammeln und ihr Wissen erweitern.

Die Heißausbildung im Feststoffcontainer stellte einen wichtigen Baustein in der Ausbildung unserer Einsatzkräfte dar. Realitätsnahe Trainings dieser Art sind unverzichtbar, um auf die vielfältigen Anforderungen des Feuerwehrdienstes bestmöglich vorbereitet zu sein und im Einsatzfall schnell, sicher und professionell handeln zu können. Gleichzeitig unterstreichen gemeinsame Ausbildungsmaßnahmen wie diese den hohen Stellenwert der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Eppertshausen und Messel.

12 Jahre MAI-Fire

Mehr als eine Dekade lang glüht bereits das Feuer, mit dem die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen zum etwas anderen Tanz in den Mai lockt. Auch in diesem Jahr fand die traditionelle Veranstaltung einen hohen Anklang. Freier Eintritt, günstige Preise, Cocktails und gute Stimmung, angeheizt durch DJonas, zogen erneut mehr als 800 Gäste in die Bürgerhalle. Die MAI-Fire ist nun schon seit zwölf Jahren fester Bestandteil des Eppertshäuser Veranstaltungskalenders. Stammgäste wie auch neue Besucher pilgern jährlich zu diesem Event, bei dem Jung und Alt seit jeher friedlich zusammen feiern – so auch am vergangenen Donnerstagabend.
Und dennoch: Es war wohl die letzte MAI-Fire in diesem Gewand. Ab kommendem Jahr soll vieles anders werden. Das Konzept soll in diesem Jahr noch überarbeitet werden, der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Eppertshausen wird sich zusammensetzen und über eine Neuausrichtung der MAI-Fire beraten. Das neue Format soll auch wieder älteres Publikum ansprechen und somit, wie zum Start des Festes, alle Altersklassen anziehen, nachdem der Trend in den vergangenen Jahren dahin ging, hauptsächlich junge Menschen in die Bürgerhalle zu holen. Ideen gibt es bereits viele, beschlossen ist aber noch nichts. Der Vereinsvorsitzende Achim Joha hat den Vorstand für Oktober 2026 bereits eingeladen, zusammen über die „neue“ MAI-Fire“ zu beratschlagen.
Aber zurück zum aktuellen Jahr. Wie üblich startete die MAI-Fire um 20 Uhr. Schnell füllte sich die Halle, die von DJonas aufgelegte Musik ließ die Stimmung steigen und hunderte junger Menschen verwandelten die Bürgerhalle in ein riesengroßes Tanztheater. Die Hütchenbar und frisch gezapftes Bier luden zum Gespräch an Stehtischen oder auf dem Vorplatz der Bürgerhalle ein. Bis spät in die Nacht wurde ausgelassen und friedlich gefeiert, der April verabschiedet und der Wonnemonat Mai willkommen geheißen, ehe zu später Stunde auch die letzten Feiergäste den Heimweg antraten.
Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen bedankt sich nicht nur bei den Gästen der MAI-Fire für die gute Stimmung und das friedliche Miteinander (was man heutzutage nicht oft genug positiv erwähnen kann), sondern auch bei den vielen freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre.
Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen 1898 e.V. freut sich schon heute darauf, im kommenden Jahr die MAI-Fire in neuem Gewand zu präsentieren, wenn die Tradition des etwas anderen Tanzes in den Mai fortgesetzt werden wird.

Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Eppertshausen zu Gast bei der Berufsfeuerwehr Darmstadt

Die Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eppertshausen besuchte kürzlich die Berufsfeuerwehr (BF) Darmstadt und erhielt dabei einen umfassenden Einblick in Organisation, Aufgaben und besondere Einsatzmittel der Wehr.
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt ist eine von sieben Berufsfeuerwehren in Hessen. Grundlage hierfür ist das Hessische Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG), das in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr vorsieht, welche durch ehrenamtliche Feuerwehren ergänzt wird.
In Darmstadt leisten die Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Arheilgen, Eberstadt, Innenstadt und Wixhausen mit insgesamt rund 200 ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen wertvolle Unterstützung. Wie auch in Eppertshausen gibt es dort Kinder- und Jugendfeuerwehren zur Nachwuchsgewinnung.
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt verfügt über etwa 170 Mitarbeitende. Rund 110 davon sind Beamte im Einsatzdienst, weitere Kräfte verrichten ihren Dienst unter anderem in der Zentralen Leitstelle Darmstadt. An 365 Tagen im Jahr ist die Wache rund um die Uhr besetzt: Pro Schicht stehen 22 Einsatzkräfte auf der Wache sowie zusätzlich drei Mitarbeitende in der Leitstelle bereit. Der Dienst beginnt jeweils um 7:00 Uhr morgens und endet am Folgetag zur gleichen Zeit.
Eine besondere Entwicklung verzeichnet die BF Darmstadt seit dem Jahr 2025: Mit Leitender Branddirektorin Johanna Herdt steht eine der wenigen Frauen in Deutschland an der Spitze einer Berufsfeuerwehr.
Im Rahmen der Führung wurden auch die zahlreichen Sondereinheiten vorgestellt. Dazu gehört unter anderem die Höhenrettungsgruppe, die mit einem speziellen Gerätewagen Höhenrettung ausgestattet ist. Die Einsatzgebiete dieser Einheit reichen von Mobilfunkmasten und Windkraftanlagen über Baukräne bis hin zu Industrie- und Sonderbauten. Auch die medizinische Versorgung verletzter Personen in schwer zugänglichen Bereichen zählt zu ihren Aufgaben. Die Höhenretter der BF Darmstadt kommen zudem unterstützend bei Einsätzen im Landkreis Darmstadt Dieburg zum Einsatz.
Ebenso können Spezialfahrzeuge wie der Kranwagen KW 45 von umliegenden Feuerwehren angefordert werden, beispielsweise zur Tierrettung oder bei schweren Lkw-Unfällen.
Zu den Besonderheiten der Berufsfeuerwehr Darmstadt zählt auch die auffällige Fahrzeuglackierung: Statt des in Deutschland üblichen Feuerrots (RAL 3000) sind die Einsatzfahrzeuge in Rubinrot (RAL 3003) lackiert.
Zum Einsatzgebiet der Wehr gehört außerdem die Bundesautobahn A5, einschließlich eines etwa fünf Kilometer langen Testabschnitts für elektrisch betriebene Lkw („E Highway“), bei dem die Fahrzeuge über Stromabnehmer ähnlich einer Straßenbahn versorgt werden.
Im Anschluss an die informative Besichtigung ließen die Teilnehmer den Tag im Braustübl bei Speis und Trank ausklingen und diskutierten die zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen.
Die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Eppertshausen bedankt sich herzlich bei Kamerad Matthias Gruber von der Berufsfeuerwehr Darmstadt für die professionelle und sehr informative Führung durch die Wache sowie die anschaulichen Erläuterungen der Spezialfahrzeuge.

Text und Bilder: Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Eppertshausen